Sita`s posterous

 

Autumn

Autumn has arrived, it rains, leaves are mostly yellow or brown and gradually falling down from the trees.


This small maple has been luminously green in summer.



A "snowball shrub" (viburnum) is supposed to keep its green leaves during winter time.

During summer time roses were sparkling...

No wonder that during winter-time the coldness and lack of colours make many people depressive in Europe. They long to spend these months elsewhere in the world. Yet when the sun shines and snow is falling you may see bright colours and have fun in winter. And you have holidays and candles and .....

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Hunting the Saber-toothed Tiger

According to my co-jogger the survival of mankind in former times - let`s say the ice-age - depended upon how fit people were in running and hunting. He believes, that in order to slay the sabber-toothed tiger a man must be able to run the Marathon-distance regularly - equipped with bow and arrows.

I wonder, because I thought to survive during the ice-age meat of other animals was needed. But the sample of the animal above is a rather fat one and who really knows why men hunted the tiger at all. Perhaps people only wished to furnish their caves with the enormous teeth the beast carries in its mouth.

But my co-jogger encouraged me to run a longer distance myself and he made his last Marathon last Sunday in a very good time and in a rather casual way.

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Farewell to old sneakers

Here are my sneakers together with my husband`s sneakers. In the first row are those we use, below those that are old and have to be thrown away.

Please don`t mind that they do not look very clean - we don`t mind either.

The sports shoes are used for jogging, Nordic walking, even climbing hills or having a stroll at the sea side. The important question is always when they are apt to be changed into a new pair. Regarding that question several theories do exist. I do not want to bother you with that stuff.

As I have the same size as my Mr. Darcy, it has already happened, that by mistake I used the wrong shoes. I wondered that my feet sort of swam around in the broader shoes of Mr. Darcy, (who didn`t join the tour that time). But I didn`t care until my co-joggers friendly pointed out my fault. In fact they made jokes about this event.

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Er bricht zur Jagd auf....

Um 1553 begann der italienische Maler Tizian für Philipp II. von Spanien eine Bilderfolge von sechs mythologischen Gemälden, die ihn bis 1562 beschäftigte. Diese Version von `Venus und Adonis` befindet sich heute im Metropolitan Museum of Art. Es zeigt die Göttin der Liebe, wie sie ihren Geliebten, den Jäger Adonis, anfleht, sie nicht zu verlassen. Vergeblich. Er bricht auf und stirbt bei der Jagd, tödlich verletzt durch einen wilden Eber. Das Bild war in Braunschweig in einer Ausstellung des Herzog Anton Ulrich-Museums zu sehen und hängt jetzt als Poster in meinem Zimmer. Weitere Informationen und Forschungsergebnisse (Röntgenaufnahmen, die Aufschluss geben über den Malprozess) über eine eine andere Version des Gemäldes findet man auf der Homepage des Getty-Museums.

Das Bild zeigt eine Abschiedsszene voller Gefühle - eine Frau, die sich voller Leidenschaft an den unbeteiligten blickenden Mann klammert. Für die Zeitgenossen Tizians muss das ein ungewohnter Anblick gewesen sein. Für sie galt das Ideal einer Frau, die ein eher `passives`, würdevolles Verhalten an den Tag legt.
Schon zu Tizians Lebzeiten war das Gemälde von Venus und Adonis eine seiner berühmtesten Kompositionen. Die Lebensechtheit des weiblichen Aktes wurde bewundert. Das Poster und meine iPhone-Aufnahme können davon keinen Eindruck geben, leider!
Die für Philipp II. geschaffenen Bilder wurden bereits von seinem Sohn, Philipp III., aufgrund ihrer anstößigen Nacktheit "versteckt" und kamen erst 1827 zusammen mit anderen Aktdarstellungen im Prado in eine "Sala Reservada".
Ich liebe das Bild aus zwei Gründen: Einmal ist es die meisterhafte Malerei. Und andererseits die Kühnheit der Darstellung, mit der bereits in der Renaissance eine zeitlose Problematik behandelt wird.

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...doch die Todesarten waren allesamt lustig

Bin ich zu empfindlich? Vorgestern las ich folgende Filmkritik von Jill Wildmann, Goslaer Kinobetriebe, in der Braunschweiger Zeitung vom 25. September 2009, die ich hier unkommentiert zitiere. Der Beitrag war überschrieben: Ich empfehle.

„Im vierten Teil von Final Destination schlägt der Tod gewohnt konsequent und erstmals auch dreidimensional zu. Ein ganz unterhaltsamer Film, zwar ohne großartige Story, doch die Todesarten waren allesamt lustig
. Wer hier einen logischen Horrorfilm erwartet, wird enttäuscht. Spaß machen die verschiedenen 3D-Effekte. Splatterfans kommen auf ihre Kosten. Ein gelungener, spannender und schnell gedrehter Film."

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Gargantua und Paul als Kleinkinder

Von seinem dritten bis zum fünften Jahr wurde Gargantua nach dem Willen seines Vaters, ganz wie es sich gehörte, genährt und gepflegt und verbrachte diese Zeit wie alle Kinder des Landes, das heißt, er trank, aß und schlief; aß, schlief und trank und schlief, trank und aß. Dabei wälzte er sich immer im Kot herum, beschmierte sich die Nase, besudelte sich das Gesicht, trat seine Schuhe schief...bepißte seine Stiefelchen, beschiß sein Hemd, schnaubte sich in seine Manschetten, rotzte in die Suppe, kroch überall umher...spielte den Niedlichen, kotzte wie ein Reiher, klapperte mit den Zähnen...“

und so geht es seitenlang weiter bei François Rabelais geboren 1494, gestorben 1553 in Paris (Auszug aus dem 11. Kapitel seines Buches: Gargantua und Pantagruel,  insel taschenbuch 1994, S. 65 ff.: Von Gargantuas Jugend.)

Gargantua ist eine Romanfigur, ein Riesenbaby mit Riesenkräften. Bei aller Übertreibung: Ein Körnchen Wahrheit steckt in diesem Chaos. Wenn Kleinkinder zwischen drei und fünf Jahren Ermahnungen der Erwachsenen nicht verstehen und folglich nicht vernünftig handeln, so ist dies zu allen Zeiten normal. Das zeigt ein Vergleich mit einem Jungen von heute, den ich Paul nennen möchte, und dem ich hier allerlei Unarten zugeschrieben habe. Und hier folgt eine unvollständige Aufzählung der Heldentaten dieses Knaben. Paul gibt es nicht, wohl aber verschiedene Kleinkinder, bei denen ich das Folgende beobachtet habe:

Bohrt verstohlen in der Nase und isst Popel dann auf

Wirft dauernd Schälchen um und verteilt Milch mit Haferflocken an den Wänden und auf dem Boden

Wirft Gegenstände die Kellertreppe hinab

Rennt in den Garten und schreit alle Schimpfworte heraus, die es im Kindergarten gelernt hat

Ist beleidigt und schmollt, wenn es gescholten wird

Fühlt sich angesprochen und ausgelacht, auch wenn es nicht gemeint ist

Stellt anderen Kindern ein Bein und übt den drohenden Blick

Tut so, als wolle es die Hand eines anderen Kindes streicheln und drückt dann fest zu

Ist zu faul, nur ein paar Schritte zu gehen

Schläft beim Essen ein und droht, vom Stuhl zu rutschen

Will unbedingt telefonieren und schweigt dann, wenn es angesprochen wird

Bleibt lange im Bad, besonders dann, wenn es sich beim Wasserlassen nass gepinkelt hat

Braucht zehn Handtücher zum Abtrocknen

Will sich nicht anziehen lassen, keine Medizin schlucken

Versucht, zu bestechen

Umarmt liebevoll seinen Papa und streckt gleichzeitig einem anderen Kind die Zunge heraus

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Drei Mädchen auf dem Sportplatz

Wieder ist es Montag, wieder Vereinsport der Sportabzeichen-Gruppe auf dem Fußballfeld. Der Rasen wird von einer Tartanbahn für Läufe der Leichtathleten gesäumt, überall wird trainiert,  überall gibt es etwas zu gucken: Laufen, Hürdenlaufen, Speerwerfen, Diskus, Hochsprung, dazu die Jugendmannschaft des Fußballvereins. Dieses findet alles,  wenn auch nicht immer gleichzeitig, verteilt auf dem großen Platz statt. 

Während ich mich mit kleinen 1-kg-Hanteln und elastischen Bändern auf der Matte bewege, um mich herum „meine“ Gruppe Freizeitsportler, Frauen und Männer, rennen drei kleine Mädchen auf dem Grün des Fußballrasens im abendlichen Sonnenlicht umher, mal näher, mal weiter entfernt. Vor meinen Augen tollen sie herum: sie sind zwei, vier und sechs Jahre alt, eine Sportkollegin hat sie mitgebracht.

Die Sechsjährige trägt die Vierjährige auf dem Rücken und rennt mit ihr etwa zehn Meter in eine Richtung. Sie quietschen und lachen vor Vergnügen, die Kleinere hängt wie ein Rucksack auf dem Rücken der älteren Schwester, die Arme fest um deren Hals geschlungen. Bisher dachte ich, dass sich nur afrikanische Kinder so verhalten, Dorfkinder oder Slumkinder, die es gewöhnt sind, aufeinander aufzupassen, während die Eltern ihrer Feldarbeit oder sonstigen Beschäftigung nachgehen. Ich hätte meinen Kindern oder Enkeln das Schleppen so schwerer Last wohl kaum erlaubt, aber beim Anblick der fröhlichen Kleinen schwinden meine Bedenken.

Danach kommt ein neues Spiel, bei dem sich auch die Kleinste, die Zweijährige, die mit tapsigen Schritten den Großen hinterherstolpert, beteiligt: Herumrollen. Die Kinder rollen sich wie Kugeln auf dem Rasen, wieder synchron in eine Richtung, dicht zusammen, teilweise nebeneinander liegend, teilweise ineinander verschlungen, wobei das oben liegende und rollende Kind das untere auch mal spielerisch in den Nacken beißt. So erinnern sie an kleine, sich balgende Tierkinder. Dann laufen sie wie auf Kommando los, holen sich in Beuteln das von meiner Mitturnerin bereitgehaltene Essen ab, laufen damit weg, setzen sich hin, dicht zusammen, und essen etwas. Ach ja, und zu Beginn unseres Trainings saßen sie auf kleinen Matten zwischen uns und haben die Gymnastik mitgemacht: Mädchen eben.

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Sizilien - die geheimnisvolle Welt des Andrea Camilleri

Andrea Camilleri, 1925 in dem sizilianischen Küstenstädtchen Empedocle geboren, hat eine Reihe von Kriminalromanen um den Commissario Salvo Montalbano geschrieben. Vor allem in den Dialogen – und einige der Bücher bestehen fast nur aus Dialogen – benutzt er Sizilianisch bzw. eine italienisch-sizilianische Sprachmischung, die schon für italienische Leser nicht leicht zu bewältigen und noch schwerer zu übersetzen ist. Vermutlich wegen der Sprache wirken etliche Passagen seiner Romane im Deutschen wahrscheinlich viel gröber als auf Italienisch (das ich übrigens leider nicht beherrsche). Die folgenden Ausschnitte geben vielleicht einen Eindruck von Camilleris Humor und seiner Originalität.

Der falsche Liebreiz der Vergeltung – Commissario Montalbano findet seine Bestimmung – editionLübbe, Regensburg 2004. Dieser und die folgenden Romane wurden übersetzt von Christiane von Bechtolsheim.

Montalbano betritt mit seiner neuen Bekannten Mery „rein zufällig“ „seine“ Trattoria San Calogero in Vigàta:

Als sie eintraten, versuchte er den Blick des Kellners aufzufangen, was ihm auch gelang.
Sie brauchten sich nur einen Moment anzuschauen.
Du hast mich nie gesehen, sagten Montalbanos Augen.
Ich habe dich nie gesehen, antworteten die Augen des Kellners.  (S. 30)

Die Stimme der Violine – Commissario Montalbanos vierter Fall (2001)

Montalbanos Mitarbeiter Catarella besucht einen Computerkurs:

„Wie viele seid ihr denn in eurem Kurs?“
Catarella zählte an den Fingern ab:
„Amato, Amaroso, Basile, Bennato, Bonura, Catarella, Cimino, Farinella, Filippone, Lo Dato, Scimeca und Zìcari. Das macht zwölf, Dottore. Wenn ich den Computer bei der Hand gehabt hätte, wäre das Zählen leichter gewesen.“
Der Commissario stützte seinen Kopf in die Hände.
Gab es für die Menschheit noch eine Zukunft?  (S. 246)

Der Hund aus Terracotta – Commissario Montalbano löst seinen zweiten Fall  (4. Aufl. 2001)

„Verzeihen Sie, ich nehme an, Sie kennen den Tenor des Gesprächs nicht?“
„Ich kenne nicht nur den Tenor, sondern auch den Bariton, den Baß und den Sopran!“
Er lachte. Wie witzig Ferdinando Biraghìn war!  (S. 125)

Der Dieb der süßen Dinge – Commissario Montalbanos dritter Fall (5. Aufl. 2002)

Pintacuda kaute langsam, schloß die Augen halb und stieß einen ächzenden Laut aus.
„Wer im Sterben liegt und das hier isst, fährt auch gerne zur Hölle“, sagte er leise. (S. 294)

Der Commissario entdeckt Kreuzkümmel und Koriander in einer polpetta (Frikadelle), Gewürze, die dort nichts zu suchen haben, und befragt den Koch Tamino im Rahmen seiner Ermittlungen in einem Mordfall:

„Sagen Sie, stimmt es, dass Sie nie aus Sizilien herausgekommen sind?“, fragte Montalbano.
„Niemals, ich schwör`s Commissario! Ich habe Zeugen dafür!“
Er konnte dieses Gericht also nicht in irgendeinem Restaurant mit fremdländischer Küche gelernt haben.
„Hatten Sie jemals mit Leuten aus Indien zu tun?“
„Mit Indianern meinen Sie? Mit denen aus dem Kino?“
„Ist schon gut“, sagte Montalbano... (S. 296)

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Nach welchen Kriterien urteilen Leserinnen über Bücher?

Manchmal denke ich, dass Leserinnen, ebenso wie Leser, nur Bücher wertschätzen, deren handelnde Personen dem heutigen Zeitgeist entsprechen, mit denen sie sich identifizieren können. Die Protagonisten sollen jung sein, die „richtige“ Kleidung tragen, angesagte Musik hören und einen Lebensweg einschlagen, den man gerne mitgeht. Für Bitteres, Düsteres, Bedrohliches ist in der Realität kein Raum, es sei denn, der Jammer ist nur Episode, die Seelenpein spielt sich in einem schicken Ambiente ab, und am Ende gibt es eine Erlösung.

Das fällt besonders auf, wenn Autorinnen ihre Geschlechtsgenossinen in ihren Romanen oder Erzählungen beschreiben. Ihrer eigenen Rolle ungewiss, suchen die Leserinnen nach Vorbildern in der Literatur, an denen sie sich orientieren können. „Freche Mädchen“, mutige, durchsetzungsfähige und gewitzte Heldinnen haben Konjunktur. Gebrochene Frauengestalten bedrohen das ohnehin unsichere Selbstbild. Für Armut, Dumpfheit, falsche Entscheidungen, Versagen und auf den ersten Blick unverständliches Verhalten der Protagonisten ist kein Raum, kulturelle Differenzen interessieren nicht.

Die Kritiker des Feuilletons haben andere Kriterien, sind eher bereit, sich auf Unerhörtes und Fremdartiges einzulassen.

Beispiel gefällig?

  "...war von dem buch einigermassen enttäuscht. die handlungen der weiblichen charaktäre bleiben weitestgehend unverständlich. diesselben hochgradig charakter und würdelos. fremdenfeindlichkeit, lose familienbeziehungen, perspektivenlosigkeit, wodka, jurten und bordelle. gähn."

Das ist eine Amazon-Kunden-Rezension von "hurgazoid" zu:

Petra Hůlová: Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe. Sammlung Luchterhand, 2007. Originaltitel: Pamet moji babicce - Memory for my Grandmother.

Ein weiterer Rezensent wendet sich gegen diese Kritik, allerdings nur wegen der Schreibfehler. Die zweite bei Amazon abgegebene Kundenkritik ist positiver.

Es handelt sich hier um den Debütroman einer damals (2002) erst 23-jährigen tschechischen Autorin, die selbst einige Zeit in der Mongolei gelebt und studiert hat. Der Roman wurde seinerzeit hoch gelobt von Insa Wilke in der ZEIT, sie rühmt auch die glänzende Übersetzungsarbeit von Christa Rothmeier.

Hier die Rezension von Insa Wilke

Ebenfalls positiv äußerte sich "Herr Palomar" in der Büchereule

Ich habe das großartige Buch gelesen und war tief beeindruckt. Der Zusammenprall verschiedener Kulturen, Frauenschicksale zwischen Ger (der traditionellen Jurte in der mongolischen Steppe) und Stadt (Ulan Bator) über mehrere Generationen hinweg werden in einer ungewöhnlichen und farbigen Sprache geschildert. Die schwierigen Lebensbedingungen der Frauen, ihre Armut, fehlende Bildung und zunehmende Entwurzelung werden schonungslos aufgezeigt. Hierin liegt das Problem, nicht in einer angeblichen "Charakter- oder Würdelosigkeit" der Frauen. Zum Gähnen ist das nicht.

Wer sich übrigens einmal über die Randbezirke von Ulan Bator, über die Mongolei von heute, ein Bild machen möchte, schaue mal auf den Posterous-Blog Out of Mongolia .

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Rad fahren mit P.

Ich bin am Sonntag Nachmittag mit dem kleinen P. (fünf Jahre alt) mit dem Fahrrad unterwegs. Wir fahren am Spielplatz und an baumbestandenen Grünflächen vorbei, passieren Spielstraßen und drehen langsame Slalomrunden um vereinzelt stehende Bäume. Nur selten ist ein Auto unterwegs oder andere Kinder kommen entgegen. Die Sonne scheint, alles ist sehr ruhig.

Er will zum Bäcker. Ich erkläre ihm, dass die Geschäfte geschlossen sind.

P.: "Der Bäcker hat sonntags geöffnet."
Ich: "Ja, aber nur vormittags und nachmittags von Eins bis Vier. Jetzt ist es Fünf."
P.: "Vielleicht haben die Verkäuferinnen nicht auf die Uhr gesehen und sind noch da."
Ich: "Das passiert niemals. Die vergessen nie ihren Feierabend."
P.: "Wir sollten trotzdem mal nachsehen."
Wir fahren weiter durch die verlassene Siedlung.

Dann, P. plötzlich: "Hör` mal, die Vögel. Die haben nicht Feierabend. Wie die Kinder."

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